She’s more than a word to me

Languages are great. I love them. I speak German, English, Swiss German,  an alright French and a few words of Gaelic and Italian (really, only a few). I want to learn Spanish and Russian and maybe Dutch too.

Now, I do not know when I will find time to learn all these languages (I could make time by not learning maths), but anyway I have a lot of respect for all of them. Because they are all individually beautiful, even though Russian might sound quite rough and Spanish will always be spoken too fast to keep up with anyway.

Now, Germany is a nice country. It has nice people and plenty of things to do and see. Sometimes I have a problem with the mentality. Some of them seem to think that Austria and Switzerland are basically cheaper versions of Germany or belong to Germany. Some believe they adopted the German National Anthem, because they are not nation enough to have their own. And the language: It is obviously German, but an abomination of it.

I don’t think that’s fair. It makes me really sad, actually. Fancy telling a Swiss person to the face that Swiss German sounds like someone raped the German language?

Language is not just words and sounds and grammar. My language is my home. It helps me express myself, communicate, build friendships, find my orientation, understand. It’s something my family and friends speak, it’s an important part of my environment and I am proud of it. I have never heard of anyone who hates his own language.

I’m British, because my parents are, but I was born in Switzerland and I grew up there. The language means a lot to me. It’s a part of my identity.
Sometimes, when I’m sad or simply need a slight cheer-up I listen to Swiss music, just so I can hear the words.

Since moving to Germany about 3 years ago people have often express their disliking against the Swiss language. If they say, they don’t like it, that’s fine with me. I won’t force them. But lately there have been quite a few people who went quite far, claiming the Swiss have ruined the German language, raped it, that is sounds like a chainsaw or whatever.

Someone who will insult another persons language like that is simply ignorant and arrogant. Language is a part of us and it is not our right to judge.

We do not know what something might mean to someone else.

 

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4 thoughts on “She’s more than a word to me

  1. Please apologize that I leave the comment in German, my mother tongue.

    Vielen Dank für das Loblied auf die Sprachen, welche auch immer. Es wird leider immer Ignoranten geben, die auf den Gefühlen anderer herumtrampeln, indem sie etwa an deren Anderssein herummäkeln. Ich bitte Dich um die Kraft, es zu ertragen und bestenfalls ihnen ihre Ignoranz zu verzeihen.

    Ich spreche Deutsch, Schriftdeutsch haben Eidgenossen zu mir gesagt, als im Aargau dort meine Arbeitsstelle antrat. Ich habe sie gut verstanden, mich aber nie getraut, deren Mundart zu sprechen in der Sorge, ich könnte ihre Gefühle unbeabsichtigt verletzen.

    Ich spreche Englisch, noch lieber Französisch (I apologize) und lerne seit mehr als fünfzig Jahren Spanisch. Leider bin ich noch nie in Spanien gewesen. Aber für Frühjahr nächsten Jahres haben meine Frau und ich eine Fahrt nach Barcelona geplant.

    Eine für Spanischlernende sehr empfehlenswerte Buchreihe von G. Aparicio ist: Spanisch für Besserwisser. Zwei Beispiele daraus möchte ich zitieren.

    Den Anfang des Epilogs von Band 1: Deutsch, mon amour

    Teile des Nachworts von Band II: Eine Sprache, zwei Sprachen

    zu 1: Dieser Teil liegt mir nur in Spanisch vor und werde ihn daher für Dich übersetzen

    ¿Dominar o querer a una lengua?
    Mi relación con el alemán fue desde el comienzo una relación cordial que con el tiempo pasó a ser francamente erótica…

    Eine Sprache beherrschen oder sie lieben?
    Meine Beziehung zur deutschen Sprache war von Anfang an herzlich, wurde aber geradezu erotisch. Wie es mir mit meiner Frau erging, traf mich die Sprache wie der Blitz. Ich näherte mich ihr, sah sie und war von ihr besiegt, in sie verliebt und von ihr eingefangen. Von einer Sprache, von der die Kunde geht, sie sei trocken, strikt, mathematisch und barsch. Was der Gipfel ist, man sagt, sie höre sich an wie ein Wiehern oder Hundegebell….

    Zu 2:
    Dass Wörter keine austauschbaren Hülsen sind, wusste ich theoretisch schon lange. Diese Meinung geht anscheinend davon aus, dass unser Denken als solches ein wortloser Vorgang sei, dass es gar nichts mit Sprache zu tun hat. So sei es klar, dass wir genau den gleichen Gedanken mit verschiedenen Wörtern ausdrücken können.

    Je mehr ich mit der deutschen Sprache vertraut wurde, desto deutlicher wurde mir, dass kein einziges Wort, welches nicht einen ganz konkreten Gegenstand bezeichnet, vollkommen und restlos deckungsgleich übersetzt werden kann – nicht vom Deutschen ins Spanische, nicht vom Spanischen ins Deutsche. Nicht einmal die Grundzeitwörter wie sein, haben, gehen, werden…, die die Struktur der Sprache beherrschen, können deckungsgleich übersetzt werden….

    In diesem Prozess wurde mir die Wechselwirkung zwischen Sprache und Denken klar wie nie zuvor: Sprache schafft Denken – Denken schafft Sprache. Eine nuancierte Sprache schafft ein nuanciertes Denken – ein nuanciertes Denken schafft eine nuancierte Sprache. An unseren Töchtern konnte ich beobachten, wie die Sprache den Menschen macht und der Mensch die Sprache. An diesem lückenlosen Zusammenwachsen und Zusammenwirken von Sprache und Bewusstsein konnte ich mich jahrelang regelrecht ergötzen.

    Mit ihrer einsetzenden Pubertät aber begann ein Bruch – für unsere Töchter und für mich selbstverständlich und selbstverständlich auch für unser Verhältnis zueinander. Ich beobachtete dies auch und gerade an ihrer Sprache. Die Sprache unserer Töchter, die sich in den ersten elf bis zwölf Jahren ihres Lebens prächtig entfaltet hatte, verkümmerte zusehends und zunehmend. Und mit dieser Verkümmerung ihrer Sprache ging eine zunehmende Verkümmerung der Bandbreite ihrer Interessen einher. Und immer deutlicher wurde mir, wie sehr die Werbefachleute die Wirkung der Sprache auf die Jugendlichen – nicht nur auf sie, aber eben auch auf sie – erkannt haben und durch eine gezielte und systematische Verkürzung der Sprache der Jugendlichen eine Verkürzung ihrer Interessen durch die Verkürzung der Wahrnehmungen anstreben, um das alles geschäftlich zu verwerten. So entwickelte sich bei mir die ganz konkrete Angst, dass meine Bemühungen um die Entwicklung einer reichen, nuancierten Sprache gegenüber der von anderer Seite systematisch betriebenen Verkürzung der Sprache unserer Töchter machtlos wären. Ich machte trotzdem – oder deswegen – weiter wie bisher, denn ich war und bin überzeugt, dass die Sprache nicht nur unsere Empfindungen wiedergibt und unsere Gedanken formt und mitteilt, sondern dass die Sprache auch die Wirklichkeit erschließt – und zwar sowohl die Wirklichkeit unserer Wahrnehmung als auch unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit.

    Und die Moral von der Geschichte:

    Es lohnt sich, sich in die Sprache zu vertiefen, in die eigene und auch in die fremde.
    Die Sprache erschließt uns die Welt.
    Die Muttersprache erschließt uns die Welt der Mutter.
    Eine neue Sprache erschließt uns eine neue Welt.
    Ein türkische Sprichwort besagt in diesem Sinne: Bir lisan bir insan
    iki lisan iki insan
    Das heißt: Eine Sprache, ein Mensch
    Zwei Sprachen, zwei Menschen

    Ich wünsche Dir, dass Du eine immer reichere und nuanciertere Kenntnis der Sprachen gewinnst und sich Dir dadurch die Tore zu vielen Welten öffnen.

    1. Es ist schön, wie Sie über Sprache reden.
      Es war nie meine Absicht zu behaupten, die Deutsche Sprache habe selbst keine Magie in sich, denn das hat sich mit grösster Sicherheit.
      Ich kann mich in ihr oft besser ausdrücken, als auf Englisch.
      Und Sie zeigen mir, dass es doch möglich, undendlich viele Sprachen zu lernen 🙂 Und ich bin Ihnen sicher nicht böse, wenn Sie Französisch vorziehen; ich liebe Französisch.
      Wie haben Sie Spanisch gelernt?

  2. Vielen Dank für Deine Antwort. Es spricht für Deine gute Erziehung, dass Du mich höflich in der Sie-Form anschreibst. Ich würde mich wohler fühlen, wenn Du die Du-Form benutzt.

    Wie ich durch mein Sternchen ausdrückte, gefällt mir Dein Beitrag über die Sprache. Um Dich über das Dir begegnete Ungemach hinwegzutrösten, habe ich darauf geantwortet. Auch ich schätze die Schweizer Mundart sehr und kann es gut verstehen, wenn Dich eine Herabsetzung derselben kränkt. Ich weiß, dass Schweizer sich unwohl fühlen, wenn sie „Schriftdeutsch“ reden müssen. Es schränkt sie in Ihrer Ausdrucksfähigkeit eher ein, als dass es sie bereichert. Deswegen fragten meine Schweizer Berufskollegen mich rhetorisch, ob sie „Mundart“ reden könnten. Aber sie akzeptierten natürlich, dass ich bei meinem Hochdeutsch blieb.

    In Deutsch war ich nie sehr gut. Auch in den anderen Sprachen nicht. Aber interessiert hat es mich schon. Da ich eher naturwissenschaftlich begabt bin, wählte ich aber den Ingenieursberuf wie mein Vater schon. Ich hoffte immer, ich würde außer Englisch in diesem Beruf auch Französisch und Spanisch anwenden können. Aber dazu kam es leider, abgesehen von Französisch während vier Jahren in Genf, leider nicht. In Genf war ich beim CERN, dessen Amtssprachen Englisch und Französisch sind.

    Die ersten Spanischkenntnisse habe ich mir verschafft, als ich etwa so alt war wie Du jetzt. In der Jugend lernt man ziemlich leicht eine weitere Sprache. Ich versichere Dir, dass das mit zunehmendem Alter immer schwerer wird. Und unendlich viele Sprachen zu erlernen – das kann man vergessen. Wir sind eben nur begrenzt aufnahmefähig. In der Jugend geht das Sprachenlernen noch mühelos. Ich erinnere mich, dass einer meiner Brüder im Alter von vier oder fünf Jahren einmal ein paar Wochen in Bayern bei unserer Großmutter war. Wir wohnten damals in Salzwedel (Altmark). Als er zurückkam, verstanden wir ihn anfangs nicht, da er oberbayerisch redete. Fließend sprach er es, akzentfrei, in nur wenigen Wochen erlernt. Aber natürlich hatte er es genauso schnell wieder verlernt.

    Auf dem neusprachlichen Gymnasium, auf dem ich damals in Deinem Alter war, gab es Latein, Englisch und Französisch, aber kein Spanisch. Mein letztes Jahr Latein, das neunte!, war die reine Zeitverschwendung. Da habe ich wirklich nichts mehr dazugelernt. Irgendwann packte mich aber die Lust, Spanisch zu lernen und so besuchte ich einen Sprachkurs an der Volkshochschule. Zum Abschluss schenkte mir der Lehrer, ein älterer, sehr freundlicher Herr, ein Buch: Nieve sobre las huellas. Ich besitze es noch immer und sah erst vor kurzem wieder herein, angeregt durch den Kommentar einer Argentinierin zu einem meiner Schneefotos.

    Jetzt im Ruhestand pflege ich Spanisch wieder durch den Besuch von Sprachkursen an der Volkshochschule sowie durch Mitarbeit in einem Internetblog, der Übersetzungen Deutsch-Spanisch und umgekehrt und die Stellungnahme zu Grammatikfragen auf Basis der Mitarbeit von Amateuren anbietet. Falls Du Dich einmal mit Spanisch beschäftigen solltest, wäre das ein guter Einstieg.

  3. I love the comment that your language is your ‘home.’ I know my own language inside and out, and I am sure than I can express myself better, more clearly, and with more heart than I could in any other language.

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